Geschichte

Spektrogramm-Archiv

Durchstöbere die elektromagnetische Geschichte der Erde — einen Tag nach dem anderen.

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Wie man Schumann-Resonanz-Diagramme liest

Ein Schumann-Resonanz-Diagramm (Spektrogramm) ist eine visuelle Aufzeichnung elektromagnetischer Wellen, die zwischen der Erdoberfläche und der Ionosphäre reflektiert werden. Die Grundfrequenz liegt bei etwa 7,83 Hz, mit Oberwellen bei rund 14,3, 20,8, 27,3 und 33,8 Hz. Auf einem Spektrogramm erscheinen diese als horizontale Bänder. Wenn die Bänder heller werden oder sich verschieben, geschieht etwas Interessantes in der Ionosphäre — oft verbunden mit Sonnenwind, geomagnetischen Stürmen oder Blitzaktivität.

Helle vertikale Streifen über mehrere Frequenzen hinweg deuten typischerweise auf einen Ausbruch globaler Blitzaktivität oder eine plötzliche ionosphärische Störung hin. Ein gleichmäßiges, klares Muster mit deutlichen Bändern weist auf ruhige Bedingungen hin. Wenn die Bänder verschwimmen oder sich nach oben verschieben, kann das auf erhöhte geomagnetische Aktivität hinweisen — an solchen Tagen berichten empfindliche Menschen manchmal von Kopfschmerzen, Unruhe oder lebhaften Träumen.

Dieses Archiv speichert jeden Messwert, den wir von sechs unabhängigen Stationen auf drei Kontinenten erfassen. Die Quervalidierung mehrerer Stationen ist wichtig, da lokale elektrische Störungen die Daten einer einzelnen Station irreführend machen können. Wenn alle sechs Stationen übereinstimmen, kann man dem Messwert vertrauen. Blättere Tag für Tag durch, erkenne Muster über Wochen oder vergleiche, wie ein geomagnetischer Sturm von Sibirien, Schottland oder Kalifornien aus aussah. Tomsk, Etna, Cumiana, Eskdalemuir, California, Alberta. Live-Graph →

Den Score verstehen

0-39: Ruhig
40-59: Erhöht
60-84: Aktiv
85-100: Sturm